1981 gründeten Bill Gould, Roddy Bottum und Mike "Puff" Bordin die Band "Faith No Man". Im sonnigen San Francisco beheimatet holten sie sich als erstes Courtney Love an´s Mikrophon, die mittlerweile bei "Hole" den Ton angibt und auch als Witwe des spätestens nach seinem Suizid zur Legende gewordenen Nirvana-Sängers Curt Cobain groß in den Schlagzeilen stand.
Doch die Liebe war nicht von allzu langer Dauer. Bereits 1983 suchte sich die Band einen neue Frontfigur und wurden mit Chuck Mosley auch fündig. Nach 2 Platten wurde aber auch dieser wieder gekickt.
1985 wurde das Debütalbum "We Car A Lot" aufgenommen. Nachdem sie sich den gesanglich vielschichtigen Mr. Bungle Frontman Mike Patton auf´s Boot geholt hatten, feierte die Band den entscheidenden Durchbruch 1989 mit "The Real Thing" . Zuerst wurde das Video zu "Epic" auf MTV gespielt. Dann brachte ihnen die Scheibe 1990 Platin ein.
Beflügelt von dem Erfolg kam auf dessen Schwingen 1993 "Angel Dust" angeflogen und trat in den gerade hoch auflodernden Flammen des Crossovers und des Grounges in Europa an die Spitze.
Düster um das weiterbestehen der Band wurde es 1995 nachdem das Album "King For A Day, Fool For A Lifetime" erschienen war. Gittarist Jim Martin feuerte man bereits vor dem Album. An seine Stelle trat Tray Spruance von "Mr. Bungle". Mike Patton verließ die Band und Mike Bordin ging mit Ozzy Osbourne auf Tour.
1997 atmete die Fangemeinschaft wieder auf, als sie auf allen Titelseiten der Musikpresse auf die Ankündigungen des neuen "Album Of The Year" ihrer Band aufmerksam gemacht wurden.
Der Optimismus hielt aber nur einige Monate.
Tiefe trauer trat ein, als die Band am 22.05.1998 offiziell ihre Trennung bekannt gab...